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mz-unabhängig und überparteilich |
Am 12. September 2007 wurde der Innenminister Hövelmann in der "Mitteldeutschen Zeitung" zitiert, dass er nicht um seine Reform zittere, da ein Großteil der Kommunen die Notwendigkeit eben dieser Reform erkannt hätte. Da bis heute noch kein Argument geliefert werden konnte, die den Nutzen der Gebietsreform belegt, verfasste ich folgenden Leserbrief:
Leserbrief zum Artikel vom 12.9.07 „Minister: Zittere nicht um Reform“:
Mich würde interessieren, mit welchen Argumenten der Innenminister nun die
Kommunen von der Notwendigkeit der Gemeindegebietsreform überzeugt hat. Sind
es die über 30 Millionen, die den Kommunen zur Umstrukturierung in Aussicht
gestellt wurden oder die unerwartete Förderung verschiedenster Begehrlichkeiten,
wie z.B. ein neues Feuerwehrauto?
Das Ergebnis des eigens dafür angefertigten Gutachtens kann es nicht gewesen
sein. Es wird darin unmissverständlich von einer solchen Reform abgeraten.
Wenn Kommunen, die schwanken, durch ein Volksbegehren zum Nachdenken
angeregt werden, sollte auch ein Minister dies tolerieren und respektieren. Hier
entscheiden schließlich Gemeinderäte über die Aufgabe einer teilweise 1000-
jährigen Unabhängigkeit.
Nico Neuhaus, Zorbau
Erschreckend, was dann am 20.9.07 tatsächlich abgedruckt wurde:
Leserbrief zum Artikel vom 12.9.07 „Minister: Zittere nicht um Reform“:
Mich würde interessieren, mit welchen Argumenten Innenminister Holger Hövelmann nun die Kommunen von der Notwendigkeit der Gemeindegebietsreform überzeugt hat? Sind es die über 15 Millionen, die den Kommunen zur Umstrukturierung in Aussicht
gestellt wurden?
Dennoch: Wenn Kommunen, die durch ein Volksbegehren zum Nachdenken
angeregt werden, schwanken, sollte auch ein Minister dies tolerieren.
Nico Neuhaus, Zorbau
Ich frage mich, ob so etwas System hat, um den Leser davon abzuhalten, seine Meinung zu äußern oder einfach nur von Interessenlosigkeit zeugt.
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Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 25. September 2007 )
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