Die "Volksinitiative 2011" hatte Kommunalpolitiker und interessierte Bürger in den Saal der Gaststätte "Friedenseiche" nach Zorbau eingeladen. Thema war die nun durch den Landtag abgesegnete Gemeindegebietsreform. Entgegen einiger Befürchtungen und Meinungen der Presse "Das Thema interessiert doch keinen!", fanden über einhundert Gäste zur Veranstaltung.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister und Vorstellung der Initiative, wurden erst die Auswirkungen der Reform und danach rechtliche Möglichkeiten gegen das Gesetz beleuchtet. Der anwesende und ortsansässige Rechtsanwalt Jauch schätzte die Reform als unverhältnismässig und demnach die Chance einer Verfassungsbeschwerde sehr gut ein.
Die Initiative informierte, dass Sie schon die Beschwerde durch hochrangige Juristen ausarbeiten lässt, welche dann die einzelnen Kommunen beim Landesverfassungsgericht einreichen können. Es wurden aber auch die anwesenden Bürger gebeten, Flagge zu zeigen, da die Reform ja auch unmittelbar jeden einzelnen betrifft. Grundstücks- und Gewerbesteuern, Schulen, Kindergärten, Feuerwehr- und Verwaltungsstandorte sind schließlich von der Reform betroffen. Hierzu wurden Aufkleber zur Verfügung gestellt, die auch sofort vergriffen waren.
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